Gewöhn dich nicht.Du darfst dich nicht gewöhnen.Eine Rose ist eine Rose.Aber ein HeimIst kein Heim. Sag dem Schoßhund Gegenstand abDer dich anwedeltAus den Schaufenstern.Er irrt. DuRiechst nicht nach Bleiben. Ein […]
Metallene Zäune markieren die Grenze, Rolltore, Kameras, ein Wendehammer,darauf Container , randvoll mit Schrott,und ein frischer Duft nach Beize und Öl. Die Hände am Lenker, die Augen im Wind durcheile ich […]
Im Haar ein Nest von jungen Wasserratten,und die beringten Hände auf der Flutwie Flossen, also treibt sie durch den Schattendes großen Urwalds, der im Wasser ruht. Die letzte Sonne, die […]
Unter Geiern, so nennt Robert Gernhardt eine Gedichtsammlung, die er 1994 geschrieben hat. Beim Durchlesen bleibe ich als erstes bei einem Gedicht über Tiger hängen, das sehr gut zu meinem […]
Arabeske Im Feld, das dunkelt unter fahlem ZornDes wetterschwarzen Himmels, tanzet bleichEin Irrer durch der Schatten-Träume ReichWie eine Flamme in dem stummen Korn. Er singt und summt. Und eine Distel […]
Wo wird einst des WandermüdenLetzte Ruhestätte sein?Unter Palmen in dem Süden,unter Linden an dem Rhein? Werd ich wo in einer WüsteEingescharrt von fremder HandOder ruh ich an der KüsteEines Meeres […]
Wir spielen jetzt mit „Hin und Her“ unseren zweiten Horvath im Schlesinger-Theater nach der „Schönen Aussicht“ im Jahr 2015. „Hin und Her“ ist etwas komödienhafter und etwas burlesker als die […]
In diesem Blog möchte ich in unregelmäßigen Abständen Gedichte vorlesen und kommentieren. Passend zu unserer Inszenierung von „Hin und Her“ von Horvath, die jetzt im Januar noch zweimal gespielt wird, […]