Das Schlesinger-Theater probt wieder!

…aber wie weit ist eigentlich der Weg von der schriftlichen Vorlage zum publikumstauglichen Theaterstück?

Als Ensemble laufen wir schon einige Monate, meistens sonntags und zum Teil in
unterschiedlicher Besetzung, und beginnen vorher über die Osterfeiertage jedes Jahres mit dem Bau des Bühnenbildes und der Herstellung eigener Requisiten an unserer „Startlinie“.
Bis ins Ziel trainieren wir anschließend mehrere Stunden je Sonntag, indem unser Regisseur uns loslaufen lässt und uns unterwegs immer wieder Tipps und Anweisungen gibt und uns damit „richtig in Form bringt“ (oder auch stellt). Dieser Weg ist unser Ziel – unsere Stücke entstehen im Spiel selbst.
Dabei geht es aber nicht zwangsläufig kontinuierlich auf der Strecke vorwärts: Manchmal müssen Szenen wiederholt und in mehreren Schritten weiterentwickelt werden, der Text muss sitzen, die Betonung muss verändert werden und die Auf- und Abgänge koordiniert.
Kurz vor der Premiere des Stückes wechseln wir oft vom Joggingtempo in den Sprint, denn das Lampenfieber steigt! Und wenn wir letztlich die Ziellinie passieren, wo auch meistens jemand von der Presse wartet, ist der Applaus des Publikums allemal wertvoller als jede Goldmedaille!

Welche Strecke erwartet unser Publikum diesmal?
Ein kleiner Teaser aus Probenfotos…

Das sind die Protagonisten unseres neuen Stückes „Die Weit im Wohnzimmer“, Sonja und Johannes, ein ungleiches Paar: Während die energische Sonja emsig an der Umsetzung einer neuen Geschäftsidee mit ihrer Freundin Nurgül arbeitet, verbringt Johannes seine Tage hauptsächlich vor dem Fernseher. Die ganzen schlechten Nachrichten aus aller Welt, die er sich ohne Unterlass ansieht und anhört, tragen nicht gerade zur Besserung seines ohnehin kraftlosen, niedergeschlagenen Zustandes bei…
…aber vielleicht hilft dagegen der Besuch auf Pedros Finca?
Und was haben die Pizzabot:in Nicki, ein dealender Fahrradkurier und ein BKA-Mann mit der „Welt im Wohnzimmer“ zu tun??!

Weitere „Appetithäppchen“ folgen…


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