Kategorie: Christoph


  • Heute stelle ich Gedichte von mir vor, die ich 2019 und 2020 verfasst habe anlässlich einer Ausstellung von Bildern  von Friederike von Hellermann, die am 2.3.2020 in unserem Theaterfoyer stattfand. Es handelte sich dabei um eine Serie von 10 Drucken einer besonderen Metallfolien-Drucktechnik. Die Drucke stellten ausgestorbene, genauer ausgerottete Vogelarten dar. Für die Vernissage in…

  • Wo wird einst des WandermüdenLetzte Ruhestätte sein?Unter Palmen in dem Süden,unter Linden an dem Rhein? Werd ich wo in einer WüsteEingescharrt von fremder HandOder ruh ich an der KüsteEines Meeres in dem Sand? Einerlei! Mich wird umgebenGottes Himmel dort wie hier,und als Totenlampen schwebennachts die Sterne über mir. Heinrich Heine ca 1835 Vollendete Verse  in…

  • Wir spielen jetzt mit „Hin und Her“ unseren zweiten Horvath im Schlesinger-Theater nach der „Schönen Aussicht“ im Jahr 2015. „Hin und Her“ ist etwas komödienhafter und etwas burlesker als die „Schöne Aussicht“, aber genauso anti-rechts und anti-nationalistisch und – ebenfalls typisch für Horvath- genauso anti-patriarchalisch. Als wir „Schöne Aussicht“ Ende 2015 spielten, war das genau…

  • In diesem Blog möchte ich in unregelmäßigen Abständen Gedichte vorlesen und kommentieren. Passend zu unserer Inszenierung von „Hin und Her“ von Horvath, die jetzt im Januar noch zweimal gespielt wird, beginne ich mit diesem Gedicht über die Emigration. Ich hatte einst ein schönes Vaterland. Der Eichenbaum Wuchs dort so hoch, Die Veilchen nickten sanft. Es…