Und wieder wurde in Lüdenscheid eine Brücke abgerissen: aber diesmal nicht durch Sprengung im Rahmedetal, sondern durch den Regisseur im Schlesinger-Theater. Der Grund ist die erfolgreiche letzte Veranstaltung von Horvaths „Hin und Her“ am letzten Sonntag. In diesem Stück spielte die Brücke eine zentrale Rolle als Grenze, Verbindungsglied und Niemandsland zwischen den Fantasiestaaten Szamekstan und Konstantinopel.
Beim Publikum kam die Erzählung von Staatsräson, Grenzen und Flüchtlingsschicksal gut an. Das Ensemble konnte an den lebensechten Figuren seine ganze Schauspiellust und Kunst zeigen. Erleichternd wirkte, dass das ernste und auch traurige Thema in Horvats Stück mit viel Humor durchmischt dargeboten wird.
Für das Ensemble im Schlesinger-Theater beginnt nach einer kurzen Pause die Vorbereitung auf unsere nächste Spielzeit.


Schreibe einen Kommentar